FerienGut Dalwitz

Wo die Wurzeln

der Familie Bassewitz sind!

FerienGut Dalwitz

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Die Geschichte von Gut Dalwitz

Das Adelsgeschlecht derer von Bassewitz fand bereits im späten Mittelalter urkundliche Erwähnung, seit 1349 ist das Land um den Ort Dalwitz in ihrem Besitz. Heinrich Graf von Bassewitz, der Großvater des heutigen Besitzers, wurde 1945 enteignet und flüchtete nach Schleswig-Holstein. Gut Dalwitz wurde aufgesiedelt und der Landwirtschaftsbetrieb im Jahr 1952 verstaatlicht. Nach dem Konkurs der LPG "Freier Bauer" wurde der Betrieb vom VEG Walkendorf mitbewirtschaftet. Zur Wende befand sich etwa die Hälfte der Flächen und Gebäude in Privatbesitz (Bodenreformbauern) und die Hälfte im Volkseigentum (Treuhandanstalt, BVVG).

Wo ein Märchen Wirklichkeit geworden ist…

Dr. Heinrich Graf von Bassewitz und seine Frau, Lucy Gräfin von Bassewitz, kamen 1992 aus Südamerika, um den landwirtschaftlichen Betrieb neu aufzubauen und die Renovierung des Hofes mit seinen Wirtschaftsgebäuden in Angriff zu nehmen. Der promovierte Agrarökonom hatte als Projektleiter längere Zeit in Uruguay gearbeitet und dort auch seine spätere Frau getroffen. Was so vernünftig klingt, hat viel Kraft gekostet. Doch wer die Geschichte aus Sicht von Lucy von Bassewitz kennt, weiß, worin diese Kraft begründet war:

„Als ich meinen Mann in Uruguay kennengelernt habe, erzählte er mir in einer regnerischen Nacht eine Geschichte. Nicht ‚Peterchens Mondfahrt’ von Gerdt von Bassewitz.

Es war das Märchen von Gut Dalwitz.

Es war das Märchen, welches ihm sein Großvater immer in seiner Kindheit erzählte. Er ließ mich mit dieser wundervollen Geschichte eintauchen in die alte Dalwitzer Welt. Einen Ort, wo die Welt noch in Ordnung war, wo nachmittags der Tee unter den Linden getrunken wurde, wo man das Summen der Bienen hörte und wo seine Vorfahren ununterbrochen bis 1945 gelebt haben. Ich merkte, wie sehr mein Mann die Liebe seines Großvaters für sein Dalwitz übernommen hatte und wie stark seine Verantwortung für Tradition und Familie war. Ich wusste: Mit so einer Liebe zu einem Ort kann man die Welt überwinden, ich wusste, dass dieser Mann der Richtige für mich war. Sieben Monate nach dieser Nacht landeten wir – am 14. Mai 1992, frisch verheiratet – in Dalwitz. Die Realität war ernüchternd …“

Heinrich von Bassewitz und seine Frau zogen in das komplett verfallene Gutshaus ein und begannen parallel zum Betriebsaufbau mit der Renovierung des Gutshauses. Der Sommer '92 war so schön, dass das ganze Provisorium, in dem sie lebten, gar nicht recht auffiel und auch die kleinsten Erfolge immer wieder neuen Antrieb gaben, den altehrwürdigen Familienbesitz wieder zum Strahlen zu bringen. Die Idee, in den sanierten Hofgebäuden Ferienwohnungen einzurichten, ist im Grunde aus der Notwendigkeit entstanden, die Gebäude sinnvoll zu nutzen. Inzwischen sind sie zu einem bedeutenden Betriebszweig geworden.

Der Versuch, den Betrieb im ersten Anlauf zurückzupachten, wurde von der damaligen Treuhandanstalt boykottiert. Es bekam ihn ein Fremder, die heutigen Besitzer durften lediglich 100 Hektar Grünland pachten, das zu dem Zeitpunkt keiner so richtig haben wollte. Im folgenden Jahr konnten sie den Betrieb bereits um 400 Hektar erweitern und hatten nun 320 Hektar Grünland und 180 Hektar recht mittelmäßigen Acker, einen sogenannten "Grenzertragsstandort". Um diesen zu bewirtschaften, musste ein besonderes Konzept ersonnen werden. So wurde der gesamte Betrieb mit finanzieller Unterstützung aus Brüssel auf ökologischen Landbau umgestellt. Der Betrieb Dalwitz – auf neuen Flächen – entstand mit 500 Mutterkühen in ganzjähriger Freilandhaltung und Marktfruchtbau.

 


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FerienGut Dalwitz | Lucy Gräfin von Bassewitz | Dalwitz 44 | 17179 Walkendorf
Telefon 039972/ 56140 | Telefax 039972/ 569817 | eMail post@gutdalwitz.de

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